Gleitschirmclub Lenticularis
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Berichte aus dem Vereinsleben

Hier können Mitglieder über unsere Veranstaltungen berichten.

Mai 2019: Clubausflug ins Elsass
Juli 2019: Grillfest zur Saisoneröffnung am Hintereck

Clubausflug 2019 ins Elsass

von Peter Hühne

Schon zwei mal haben wir den Clubausflug ins Elsass geplant und nicht durchführen können. Die Flugwetterprognose war jedes Mal einfach zu schlecht.

Der diesjährige dritte Versuch am 25./25. Mai erlitt das gleiche Schicksal. Aber diesmal hatten wir mit dem Ausweichtermin am 1./2. Juni das erhoffte Wetterglück. Für den Samstag war leichter Ostwind und für den Sonntag mäßiger Südwestwind vorhergesagt. Die Thermik sollte gut sein.

Zehn Piloten des Clubs hatten sich angemeldet. Mit vier Autos machten sich acht Piloten am Samstag morgen auf den Weg. Als Treffpunkt war 10 Uhr am Eingang des Campingplatzes in Urbes ausgemacht. Conny war mit seinem Wohnmobil schon einige Tage vorher dort. Uli konnte am Samtag noch nicht mitkommen. Willi hatte sich noch kurz vorher entschlossen, selbst auch noch dort hin zu fahren.

Einige hätten lieber in einem Zimmer übernachtet, die waren aber für den Ausweichtermin nicht mehr zu bekommen. Rainer hat sich notgedrungen kurz entschlossen, auch ein kleines Zelt zu besorgen. Wie Conny schon befürchtete, war der Campingplatz voll belegt. Wir bekamen aber die Möglichkeit, auf einem Wiesenspielplatz dort unsere Zelte aufzustellen.

Nach schnellem Zeltaufbau wurde alles Gepäck in zwei der Autos verstaut und mit den zwei anderen Wagen fuhren wir zum Startplatz am Petit Drumont. Willi war noch nicht dabei. Er würde später eintreffen. Der Startplatz war schon gut belegt. Wir betrachteten erst mal die Gegend und die schon gestarteten Flieger.

Schließlich haben wir uns vorbereitet und haben uns zum Start eingereiht. Das ging bei der Menge Flieger am Startplatz doch ziemlich schnell. Es war auch nicht besonders schwierig, die Bärte vor dem Startplatz für eine schöne Höhe zu nutzen. Dann suchte sich jeder seine Route.


Hier sieht man, dass der Startplatz noch immer gut belegt war.


Der Startplatz am Petit Drumont ist wirklich schön.


Von links sieht man den Wildensteiner See, Kruth, Oderen und Fellering.


Der See war für Einige von uns trotz wenig Landemöglichkeiten ein lohnendes Ziel.


Hier sieht man Fellering, das Thanntal, Urbes und rechts unten den Campingplatz.


Links sieht man Urbes, den Campinplatz und rechts die Straße nach Bussang.


Im Anflug auf Urbes.


Der Landeplatz ist nahe dem Campingplatz.


Im Landeanflug.


Das markante Viadukt sollte einmal Teil einer Eisenbahnstrecke werden.

Die im XC eingereichten Flüge findet man hier: ThomasS, Jens, MatthiasF, Peter und nochmal Jens. Der ist nach einer Toplandung noch einmal dort gestartet.

Am Abend haben wir erfahren, dass Willi doch nicht mehr im Elsass fliegen wollte. Nachdem dann Alle wieder da waren und sich gestärkt hatten, wurde der Abend beim Bier zwischen den Zelten beschlossen.

Am nächsten Morgen eröffnete uns ThomasS, dass er zum Fliegen an den Blauen wollte, zu dem er dann auch aufbrach. Uli teilte mit, dass er nun doch nicht kommen könne. Wie man an ThomasSs Flug sah, war an diesem Tag auch im Schwarzwald gutes Flugwetter. Er konnte sogar bis zu sich nach Hause fliegen.

Beim Abbauen der Zelte gab es noch ein Problem: Walters superleicht hinzustellende Wurfzelt hatte ein aufwändiges Nachspiel. Vier Personen haben eine halbe Stunde gebraucht, dieses wieder eingepackt zu bekommen.


Schließlich gelang es dann doch.

Wir Acht machten uns nach dem Frühstück auf den Weg zum Treh. Auch dort waren beide Startplätze (West und Süd) gut belegt.


Von links: Rainer, Peter Martin, MatthiasF, Jens, Walter, ThomasSch und Conny

Auch hier beobachteten wir bei guter Laune die Starts anderer Piloten auf beiden Startplätzen und entschieden uns, auf dem Süd-Platz zu starten.

 Foto: MatthiasF

Zuerst musste man natürlich im Pulk die Abflughöhe erreichen. Dann war u.a. der Grand Ballon ein Ziel, das auch von Einigen mit Rückflug von Walter, MatthiasF und Jens erreicht wurde. Einige haben auch hier am Treh oder dessen Nähe Toplandungen gemacht, so dass die Autos wieder heruntergefahren werden konnten.

Der Landeplatz war beim ehemaligen Airotec, heute Onair Paragliding Center. Dort gibt es ein großes Restaurant, wo sich schließlich Alle trafen. Von dort aus ging es zur Heimfahrt mit einem Abschluss im Restaurant Pfeffermühle in Waldkirch. 
 

Grillfest zur Saisoneröffnung Hintereck 2019

von Peter Hühne

Wie alle Jahre, wollten wir den Beginn der Saison am Hintereck wieder mit einem Grillffest feiern. Die Wetterprognose war bei der gewittrigen Lage eher schlecht. Trotzdem entschieden wir uns, es durchzuführen. Obwohl wir das immer am ersten Sonntag im Juli machen, schien Samstag der besser geeignete Tag zu sein.

Also kamen wir am Samstag mit Zelt, Grillausrüstung und Getränken um 14 Uhr am Windrad oberhalb des Startplatzes zusammen und bauten das Zelt auf. Das war aber nur ein kurzer Erfolg: Eine heftige Windböe verwandelte es blitzschnell in ein Bündel aus Zeltgestänge und Stoff. Kurzerhand entschieden wir uns für eine Freiluftveranstaltung. Das Wetter sah ja nicht schlecht aus.


Der Grillfesthock

Der Wind war stark und böig, so dass sich die Flügel des Windrads geräuschvoll bogen. Wir hatten dann die Gelegenheit, einmal unten in die Windkraftanlage hinein zu gehen. Da konnten wir in erhöhter Temperatur und stärkerem Geräusch die Betriebs- und Leistungsanzeigen der Anlage ansehen.

Nachdem sich Alle mit Staek und Getränken gestärkt hatten und der Wind nicht mehr zu stark war, versuchten sich Einige von uns am Groundhandling.


Jens und Artur beim Groundhandling

Dabei ging es weiter mit Essen, Trinken und Unterhaltung. Das Wetter wechselte derweil immer zwischen sonnig und bedecktem Himmel. Das angekündigte Gewitter kam erfreulicher Weise nicht.

Erst recht spät wurde der wind schwächer und weniger böig. Rudi war der Erste, der den Start wagte und konnte trotz der Abschattungen eine gute Thermik vorfinden. Das taten ihm dann Albert und Artur mit gleichen Erfolg nach.

Schließlich gelang ihnen dann noch die Toplandung. Die noch später Gestarteten mussten allerdings ins Tal fliegen und wurden von Herbert unten abgeholt. Dass man an diesem Tag noch fliegen kann, hätten wir nicht erwartet.

Bei den moderaten Temperaturen an diesem Tag, wurde das mitgebrachte Eis eigentlich nicht benötigt, zumal Thomas einen Kühlschrank organisierte.


Schnee im Juli am Hintereck

Nach dem Einräumen des Grillmaterials hockten dann noch Einige länger zusammen und ließen den Tag dort beim Bier ausklingen.